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Held von Helgoland

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Wer selber nach Helgoland fliegen möchte, muss einige fliegerische Voraussetzungen mitbringen: Neben mindestens 100 Stunden Erfahrung als verantwortlicher Luftfahrzeugführer, muss man auch mit kurzen Landebahnen zurecht kommen und knapp 50 Kilometer über der Nordsee zurücklegen. Ein gewisses Maß an gesundem Selbstbewusstsein soll angeblich auch hilfreich sein.

Der Flugplatz Helgoland-Düne ist ein deutscher Flugplatz, er ist als Verkehrslandeplatz klassifiziert. Der Flugplatz liegt im Ostteil der kleinen Insel Düne, die sich rund 1 km östlich der Helgoländer Hauptinsel und 44 km nördlich der ostfriesischen Insel Wangerooge befindet. Zur Hauptinsel kann man mit einem tagsüber regelmäßig verkehrenden Fährboot übersetzen. Die Verbindung vom Flugplatz zum Fähranleger wird durch ein Taxi hergestellt.(1)

Die Landebahn 15/33 wurde im Jahr 2005 von 400 m auf 480 m verlängert und am 6. Mai 2006 offiziell in Betrieb genommen. Damit wurden europäische Vorschriften, die den gewerbsmäßigen Flugverkehr mit mehrmotorigen Flugzeugen betreffen, erfüllt. Es sind keine Überrollflächen (Overruns) vorhanden, das heißt: Wenn die Bahn zu Ende ist – ist sie auch wirklich zu Ende, es gibt keine Grasstreifen oder andere Ausrollflächen. Die Flugplanpflicht für Flüge nach Helgoland mit Motorflugzeugen ist aufgehoben worden, jedoch müssen für Flüge mit dreiachsgesteuerten Ultraleichtflugzeugen und Motorseglern nach wie vor Flugpläne aufgegeben werden. Es gibt Ampeln und Hinweisschilder, die durch die Dünen spazierende Fußgänger vor im Tiefflug landenden Flugzeugen warnen.(2)

Unser Kamerad Johannes hat sich der Herausforderung gestellt und wurde mit einem traumhaften Aufenthalt auf Deutschlands einziger Hochseeinsel belohnt.

Hier ein paar Impressionen:

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Quellen: 1 & 2 – www.edxh.de & Wikipedia